Die US-amerikanische Sängerin Dee Dee Bridgewater gehört zu den bedeutendsten Interpretinnen des Great American Songbook, doch ihre Strahlkraft reicht weit über dieses Repertoire hinaus: intensiv und glanzvoll widmet sie sich immer wieder auch stark vom Soul und dem Blues geprägten Songs aus der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, etwa »Mississippi Goddam«, »Trying Times«, »The Danger Zone« oder »Why (Am I Treated So Bad)«. Sie beherrscht die hohe Kunst des Scat-Gesangs aus dem Effeff, wickelt ihr Publikum aber auch mit jedem anderen Ton ihrer großartigen Stimme um den Finger.
In ihrem Songprogramm WE EXIST!, dessen Titel gewiss nicht unabsichtlich an ein enorm einflussreiches Jazz-Album des Drummers Max Roach aus dem Jahr 1960 erinnert (»We Insist! Freedom Now Suite«), bündelt Dee Dee Bridgewater ihre große Lebenserfahrung und all ihre künstlerischen Kräfte. Seit einiger Zeit arbeitet sie live bevorzugt in Triobesetzungen, in denen ausschließlich Frauen spielen. Female Empowerment, Kämpferisches und Lebensfreude verbinden sich in ihren Konzerten zu einem Gesamterlebnis, das ihr Publikum beschwingt, beglückt und bestärkt. Ein wahrlich geschöpferisches Finale!
Bühne | Konzert
25.08.2026 | 19.30 bis 21.30 Uhr
Festival-Eröffnung: Tenebrae, Kammerorchester Basel: Johann Sebastian Bach, h-MollBühne | Konzert
27.08.2026 | 19.30 bis 21 Uhr
Tenebrae - »Celestial Gift«: Chormusik a cappella von der Renaissance bis heuteBühne | Theater
10.09.2026 | 19.30 bis 21 Uhr
»Erste letzte Sekunde« (Premiere) - Eine Gala von Christoph Marthaler