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Oper im Steinbruch St. Margarethen 2021

14.07. bis 21.08.2021

Burgenland | Österreich

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Oper

„Keiner schlafe – Nessun dorma!“

Puccinis unvergängliches Meisterwerk „Turandot“ in der einzigartigen Atmosphäre des Steinbruch St. Margarethen im Burgenland. Ein Open-Air-Erlebnis in bestechend imposanter Naturkulisse (UNESCO-Welterbe-Region).

Mit einer bewegenden Geschichte, eingängigen Melodien und einer feinen Brise geheimnisvoller Exotik begeistert „Turandot“, Giacomo Puccinis herzergreifendes und aufwühlend schönes Melodrama, das Publikum weltweit. Mit einer hochkarätigen Besetzung und einem kinoreifen Bühnenbild (Paul Tate dePoo) verspricht nun eine Neuinszenierung des preisgekrönten amerikanischen Regisseurs Thaddeus Strassberger in der spektakulären Felslandschaft des burgenländischen Steinbruchs St. Margarethen eines der ganz großen Freilufterlebnisse dieses Festspielsommers zu werden. Mit seiner so sentimentalen wie melodienseligen Klangsprache entführt Puccini das Publikum in „Turandot“ in die ferne Märchenwelt der gleichnamigen, mondkalten Prinzessin. Mit der zentralen Arie des unbekannten Prinzen, „Nessun Dorma“, gelang ihm dabei die wohl bekannteste – und beliebteste – Arie der gesamten Opernliteratur, ein Bravourstück für jeden dramatischen Tenor mit garantiertem Gänsehautfeeling für die Zuhörer. Als Erster hat der Prinz die drei Rätsel der erbarmungslosen Prinzessin Turandot lösen können, die bereits vielen Männern vor ihm das Leben gekostet haben. Doch Turandot bricht ihr Wort und setzt alle Hebel in Bewegung, um auch nach seinem Erfolg nicht den Thron mit ihm teilen zu müssen… Mehr als 300 Personen aus 18 Nationen hat der Künstlerische Direktor der Oper im Steinbruch, Daniel Serafin, in seinem Team versammelt, um Puccinis Meisterwerk auf eine der größten und schönsten Freiluftbühnen Europas zu bringen. „Mit einer Breite von 80 Meter und einer Höhe von 22 Metern wird unser Bühnenbild neuen Maßstäbe in der Opernwelt setzen“, erzählt Serafin. 50 Tonnen Gerüstkonstruktion, 28 Tonnen Holzboden, 30 Tonnen Bühnentechnik und rund 35 Tonnen Kulisse waren für das fulminante Ergebnis notwendig. Um asiatisches Flair in den Steinbruch von St. Margarethen zu bringen, wurde mit vielen detailreichen Verzierungen gearbeitet, die von traditionellen chinesischen Elfenbeinschnitzereien inspiriert sind. In Kombination mit spektakulären Licht- und Feuereffekten, Projektionen, atemberaubenden Stunts und grandiosen Kostümen des Italieners Giuseppe Palella, ist der Wow-Faktor garantiert. Aber auch musikalisch wird ein Feuerwerk abgebrannt. Mit dem Dirigenten Giuseppe Finzi steht ein wahrer Spezialist für die farbenprächtigen Partituren Giacomo Puccinis erstmals am Pult der Oper im Steinbruch. Mit Publikumsliebling Martina Serafin konnte eine der meistgefeierten Sängerinnen der Gegenwart verpflichtet werden. Sie wechselt sich in der Titelrolle mit der polnisch-amerikanischen Sopranistin Ewa Płonka und Courtney Mills ab. Plonka feiert mit diesem Einsatz sogar ihr Österreich-Debüt. Turandot gegenüber steht der Prinz Calaf. Diese Rolle teilen sich mit Andrea Shin, Leonardo Caimi und Mikheil Sheshaberidze gleich drei international renommierte Puccini-Tenöre. Die getreue Dienerin Liù wird unter anderem von Donata D‘Annunzio Lombardi, einer der gefragtesten Puccini-Sopranistinnen der internationalen Szene, gegeben. In weiteren Rollen sind zudem Nachwuchskünstler wie Angelo Pollak oder Leo An zu erleben.

Fotocredits: Paul Tate de Poo, Renée del Missier, Andreas Tischler, Renée del Missier