Zwischen üppigen Baumalleen und prächtigen Kolonnaden, unweit eines idyllischen Parkteichs und schmucker Pavillons liegt inmitten der historischen Kuranlagen in Bad Lauchstädt das Goethe-Theater. Es ist ein wahrlich historischer Ort, der auch in diesem Sommer wieder zur Aufführungsstätte für verschiedenste kulturelle Darbietungen wird. Schließlich ist das Goethe-Theater in Bad Lauchstädt das einzige original erhaltene Theatergebäude der Goethezeit, in dem auch Johann Wolfgang von Goethe selbst wirkte. 1802 wurde das Theater nach genauen Vorgaben des Dichters errichtet; in Folge war Goethe insgesamt 26 Jahre als „Oberdirektor“ der 1791 neu gegründeten Weimarer Hofschauspielergesellschaft dort tätig.
Bis heute prägt der Geist dieser kreativen Hochzeit das schmucke Theater im Kurort Bad Lauchstädt, und insbesondere zwischen April und Oktober wird das Theater zur blühenden Oase für Kulturliebhaber. So treten hier alljährlich die besten deutschsprachigen Schauspieler mit szenischen Lesungen klassischer Dramen auf, in diesem Sommer unter anderem mit Hugo von Hofmannsthals Der Tor und der Tod. Im literarisch-philosophischen Gespräch ist der Schriftsteller Martin Mosebach zu Gast, und auch musikalisch wird Exquisites geboten: Ein besonderer Höhepunkt ist dabei die Neuinszenierung des Singspiels Die Zauberflöte in der 1794 von Goethe und Christian August Vulpius hergestellten Weimarer Fassung, außerdem sind unter anderem das MDR-Sinfonieorchester und der Sprecher Christian Brückner mit Beethovens Schauspielmusik zu Goethes Egmont zu erleben und gibt die Sopranistin Anne Schwanewilms zusammen mit Daniel Heide einen Liederabend.

Theatersommer 2019

24.04.2019 bis 26.10.2019

Bad Lauchstädt | Deutschland

Goethes sächsisches Arkadien – unter diesem Motto lädt das 1802 nach Goethes Plänen in Bad Lauchstädt errichtete frühere Kurtheater zum 217. Theatersommer ein. Auf dem Programm stehen 40 Gastspiele führender deutscher Landes- und Stadttheater. Zu den Höhepunkten gehören die Premiere der Mozart-Oper „Die Zauberflöte“ in der Weimarer Fassung von 1794, die Oper „Scherz, List und Rache“ (Kayser/Goethe) sowie eine Konzertreihe des MDR-Sinfonieorchesters und ein Liederabend mit dem Tenor Christoph Prégardien.

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