Festspiel-Guide

Khatia Buniatishvili

Intermezzo

12. November, 2020 20:00

Nachholtermin für das ursprünglich für den 30. April angekündigte Konzert. Bereits gekaufte Karten sind leider nicht mehr gültig. Bitte stornieren Sie sie dort, wo Sie sie erworben haben, und buchen Sie neu!

Eric Satie
Gymnopédie Nr. 1

Frédéric Chopin
Prélude in e-Moll op. 28/4
Scherzo Nr. 3 in cis-Moll op. 39

György Ligeti
Arc-en-ciel, aus Études, Buch 1

Johann Sebastian Bach
Air, aus: Suite Nr. 3 in D-Dur BWV 1068
Präludium und Fuge in a-Moll BWV 543 (in der Bearbeitung von Franz Liszt)

Sergei Rachmaninow
Vocalise op. 34/14
Prélude in gis-Moll op. 32/12
Prélude in g-Moll op. 23/5
Moment musical in e-Moll op. 16/4

François Couperin
Les Barricades Mystérieuses

Franz Liszt
Consolation in Des-Dur S 172/3
Ungarische Rhapsodie Nr. 6 in Des-Dur S 244/6

Sie lebt ganz für die Musik – schon seit ihrem dritten Lebensjahr. Diese frühe Entscheidung hat Khatia Buniatishvili in die oberste Liga unter den internationalen Pianisten getragen. Oleg Maisenberg hatte früh ihr riesiges Talent erkannt und ihr empfohlen, den Weg von Georgien nach Wien zu wagen. Mit ihren mutigen Interpretationen hebt sie sich klar vom Mainstream ab – mal wagt sie atemberaubende Virtuosität, mal vergräbt sie sich gedankenverloren in die lyrischen Momente, und das Klavier beginnt zu singen. Die Emotionalität ihrer Kunst gründet ebenso sehr in genauer Vorbereitung wie in spontaner Hingabe. Mit dieser suggestiven Kraft möchte sie den Hörer zum genauen Hören verführen: „Manchmal konzentrieren wir uns zu sehr auf das, was wir sehen“, meint Buniatishvili. „Unsere Fantasie geht nicht weiter als das, was uns vorgestellt wird – etwa vom Fernsehen.“ Dagegen die Kraft der Musik zu setzen ist ihr großes Anliegen.