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17. International Chopin and His Europe Music Festival 2021

14. bis 31.08.2021

Warschau | Polen

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Konzert

So fern und doch so nah...

Die Festivalbesucher von Chopin and His Europe erwartet in der Polish National Opera und der Philharmonic Concert Hall Warschau in der zweiten Augusthälfte eine Vielzahl von Konzerten mit internationalen Künstlern.

Das Festival Chopin and his Europe ist eines der zentralen und langfristigen Projekte des Fryderyk-Chopin-Instituts. Jedes Jahr unterstreicht es seine Stellung als eines der wichtigsten Kulturveranstaltungen in Europa. Es genießt sowohl in Polen als auch im Ausland ein wachsendes Publikumsinteresse und wird von Kritikern hochgeschätzt. „So far away and yet so close…“ lautet das Motto des 17. Internationalen Musikfestivals Chopin and his Europe im August in Warschau. Neben den Werken Frédéric Chopins stellt das Festival auch die Verbindungen zwischen seinem Werk und dem polnischen Barock in den Mittelpunkt sowie die Auswirkung seiner Musik auf das Schaffen von Komponisten des 20. Jahrhunderts. Es werden Meisterwerke von Pękiel, Lipiński, Wański, Gołąbek, Gesualdo, Bach, Zelenka, Beethoven, Berlioz, Rossini, Schubert, Schumann, Brahms, Rachmaninoff, Liszt, aber auch Szymanowski, Strawinsky (zum 50. Todestag), Weinberg und Koczalski zu hören sein. Das diesjährige Festival beinhaltet die Premiere des rekonstruierten Klarinettenkonzerts von Karol Kurpiński (aufgeführt von Lorenzo Coppola und dem {oh!} Orkiestra Historyczna) sowie die erste Aufführung einer Oper von Stanisław Moniuszko auf historischen Instrumenten: in diesem Jahr wird es „Verbum nobile“ sein, dem Gaetano Donizettis „Betly ossia La capanna svizzera“ gegenübergestellt wird. Beide Opern werden von Fabio Biondi dirigiert, mit einer internationalen Gruppe von Solisten, dem Orchester Europa Galante und dem Podlasie Opera and Philharmonic Choir. Weitere Höhepunkte des Festivals sind zweifellos die Aufführung der Madrigale von Carlo Gesualdo da Venosa durch das Collegium Vocale Gent unter der Leitung von Philippe Herreweghe sowie ein Abend mit den beiden Klavierkonzerten von Chopin, aufgeführt von Nelson Goerner und dem Orchestre des Champs-Elysees unter der Leitung von Philippe Herreweghe und Domenico Cimarosas „Il maestro di capella“ mit Tomasz Konieczny. In einem ganz besonderen Recital werden die Gewinnerin des Wieniawski-Wettbewerbs Alena Baeva und Vadym Kholodenko die Werke von Grażyna Bacewicz, Witold Lutosławski und Mark Simpsons „An Essay of Love“, einer Kompostion aus der Zeit der Pandemie, spielen. Der Gewinner des Chopin-Wettbewerbs Rafał Blechacz tritt mit Bomsori Kim und der international gefeierte Liedinterpret Christian Prégardien mit seinem Sohn Julian Prégardien auf. Weitere prominente Künstler wie Yulianna Avdeeva, Benjamin Gosvenor, Alexandre Tharaud, Jos van Immerseel, Isabelle Faust und Ensembles wie das Belcea Quartett und die Sinfonia Varsovia bereichern das diesjährige Festivalprogramm.

Fotocredits: D. Golik, W. Grzędziński, W. Grzędziński, W. Grzędzieński