Klavierfestival Ruhr
Foto: Mark Wohlrab

Dieses Jahr blickt das Klavier-Festival Ruhr zu seinen französischen Nachbarn: Der Tod Debussys und das Ende des Ersten Weltkriegs jähren sich zum 100. Mal.

Seit 30 Jahren bietet das Klavier-Festival Ruhr renommierten Pianisten und jungen Talenten eine einzigartige Bühne. Zur Feier dieses Jubiläums schlägt Intendant Franz Xaver Ohnesorg vom 19. April bis 13. Juli eine musikalische Brücke zum Nachbarland Frankreich. Der 100. Todestag des Komponisten Claude Debussy und der 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs bilden die Schwerpunkte des abwechslungsreichen Konzertprogramms mit 66 Veranstaltungen in 21 Städten des Ruhrgebiets.

Beim Eröffnungskonzert in der Mercatorhalle Duisburg kombiniert Pierre-Laurent Aimard, Ernst von Siemens-Musikpreisträger 2017, Klavierwerke von Debussy u.a. mit Stücken von Paul Dukas, Igor Strawinsky und Béla Bartók. Das Festival spannt einen großen Bogen vom Barock bis zur Gegenwart, von Jean-Philippe Rameau über Camille Saint-Saëns und Maurice Ravel bis zu Pierre Boulez. Nicht nur lang­jährige Festivalgäste wie Maurizio Pollini, Mitsuko Uchida, Hélène ­Grimaud, Marc-André Hamelin und Jean-Yves ­Thibaudet sind wieder dabei. Erstmals sind die niederländischen Brüder Arthur und Lucas Jussen im Arcadeon, einer neuen Spielstätte in Hagen, zu erleben. Auch das Essener Folkwang Museum, die Gebläsehalle im Landschaftspark Duisburg-Nord oder die Historische Stadthalle in Wuppertal locken mit hochkarätig besetzten Konzerten. In Schloss Herten konzertiert der Liedpianist Graham Johnson bei seinem 50. Festivalauftritt gemeinsam mit Mezzosopranistin Sophie Rennert und Tenor Ben Johnson. Zum Abschluss zelebrieren Pe Werner und Götz Alsmann mit dem Trio des Jazzers Frank Chastenier in der Philharmonie Essen die Kunst des französischen Chansons.

 

Klavier-Festival Ruhr

19.04.2018 bis 13.07.2018

Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Das weltweit größte Klavier-Festival feiert die Musik unseres Nachbarlandes Frankreich. In 66 Veranstaltungen auf 33 Podien in 21 Städten sind Frankreichs wichtigste Pianisten wie Pierre-Laurent Aimard, Hélène Grimaud, Jean-Yves Thibaudet, Lucas Debargue oder Bertrand Chamayou zu erleben sowie weitere international renommierte Solisten wie Daniel Barenboim, Maurizio Pollini, Sir András Schiff, Daniil Trifonov oder Mitsuko Uchida. In der Reihe „JazzLine” treten u.a. Chick Corea, Till Brönner und Götz Alsmann auf.